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Gedern
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Gedern ist eine Kleinstadt im Nordosten des hessischen Wetteraukreises. Der Ort war ein anerkannter Luftkurort. Seit dem März 2023 darf sich Gedern Tourismusortcite-ref-2[2] nennen und entsprechende Beiträge von Ăbernachtungsgästen erheben.
Contents
⢠Geografie
⢠Geschichte
⢠Mittelalter
⢠Frßhe Neuzeit
⢠BevÜlkerung
⢠Politik
⢠Bßrgermeister
⢠Ortsbeiräte
⢠Wappen
⢠Wirtschaft
⢠Verkehr
⢠StraĂenverkehr
⢠Luftverkehr
⢠Literatur
⢠Weblinks
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Geografie
Geografische Lage
Die Stadt Gedern liegt ca. 50 km nordÜstlich von Frankfurt am Main am Rande des Vogelsberges, etwa in der Mitte Hessens. Sie liegt in einem Tal des Mittelgebirges Vogelsberg, ungefähr in der Mitte zwischen Fulda (37 km) und Frankfurt am Main (50 km). Sie ist Teil des Naturparks Vulkanregion Vogelsberg.cite-ref-3[3] Gedern liegt auf einer HÜhe von 357 m.
Stadtgliederung und Nachbargemeinden
Gedern besteht aus den Stadtteilen Gedern, Mittel-Seemen, Nieder-Seemen, Ober-Seemen, Steinberg und Wenings.
Im Norden grenzt Gedern an die Stadt Schotten (Vogelsbergkreis), im Nordosten an die Gemeinde Grebenhain (Vogelsbergkreis), im Osten an die Gemeinde Birstein (Main-Kinzig-Kreis), im SĂźden an die Gemeinde Kefenrod, im SĂźdwesten an die Stadt Ortenberg sowie im Westen an die Gemeinde Hirzenhain. Gedern grenzt direkt an den Vogelsbergkreis.
Geschichte
Mittelalter
Gedern wurde am 24. Mai 780 erstmals in einer vom Kloster Lorsch ausgestellten Urkunde als Gauuirada/Gauuirida erwähnt.cite-ref-4[4] 797 schenkte Regniher die Gederner Marienkirche samt 18 HĂśrigen dem Kloster Lorsch. 1000 n. Chr. wird Gedern in einer Fuldaer Urkunde als âGewiridiâ erwähnt, 1187 wird âWeningsâ erstmals in einem Besitzverzeichnis der Johanniter zu Nidda erwähnt. 1247 fiel Gedern nach dem Tod Gerlachs von BĂźdingen an die Herren von Breuberg und Trimberg. Erbberechtigt waren die Geschlechter Kempenich, Ysenburg und Breuberg.
1316 belehnte Erzbischof Balduin von Trier Eberhard III. von Breuberg mit der Gerichtsbarkeit von Gedern und der Hälfte des Ortes. 1320 wird Ober-Seemen erstmals als âOber-Siemeneâ erwähnt, als Luther von Isenburg in einer Urkunde den Verkauf des âZehntenâ bestätigte. Das Landgericht Gedern fiel 1327 an Trimberg. 1336 verlieh Kaiser Ludwig der Bayer Wenings die Stadtrechte. Die erste Pestwelle suchte Gedern in den Jahren 1348â1352 heim. Die Verleihung der Markt- und Stadtrechte an Konrad von Trimberg fĂźr den Ort âGaudernâ (Gedern) durch Kaiser Karl IV. erfolgte 1356. Die Linie Trimberg starb 1376 aus und âGaudernâ (Gedern) fiel an Eppstein-KĂśnigstein. 1381 verpfändete Eberhard von Eppstein das Gederner Gericht an Engelbert von LiĂberg und an die Herren von Hanau und Schlitz. 1398 fand Gottfried von Eppstein mit 330 Gulden den Johann von Rodenstein in LiĂberg ab; die Herren von LiĂberg waren ausgestorben. 1424 waren alle Pfandrechte an Gedern abgelĂśst, somit war Eppstein Alleinbesitzer. Während des Bauernaufstandes 1431 wurden die EisenhĂźtten von Gedern und Hirzenhain zerstĂśrt. 1465 kaufte Eberhard von Eppstein die WĂźstung âKlein Niddernâ, somit wird auch die Waldschmiede von Gedern urkundlich erwähnt. Wenings wurde im Jahre 1467 zur Festungsstadt erklärt, nachdem die Stadtmauer, fĂźnf TĂźrme sowie drei mächtige Tore fertiggestellt worden waren.
1468 wurde eine Urkunde Ăźber die Verleihung der Pfarrstelle in Gedern ausgestellt. Daraus geht auch hervor, dass die Kirchen in Ober-, Mittel- und Niederseemen sowie in Volkartshain von der Kirche in Gedern abhängig waren. Im Jahr 1497 fiel das Gericht Gedern an das Haus KĂśnigstein, sieben Jahre später (1504) schied BĂśĂ-Gesäà aus dem Gericht Gedern aus.
FrĂźhe Neuzeit
1524 wurden Gedern und Wenings lutherisch. 1530 wurde der Betrieb der EisenhĂźtte am Schmitterberg eingestellt; heute ist noch gut zu erkennen, wo sich der Erzbruch in etwa befand. Mit Eberhard IV. von Eppstein-KĂśnigstein starb sein Geschlecht 1535 in der männlichen Linie aus, und die Herrschaft Gedern fiel an seinen Neffen Graf Ludwig II. von Stolberg-Wernigerode. Am 29. Juli 1568 erhielt die Stadt âGaidernâ durch Kaiser Maximilian II. das Recht, zwei Jahrmärkte abzuhalten. 1572 wurde die EisenhĂźtte âSchmitterbergâ an Hirzenhain verpachtet. Die bei den Bauernaufständen zerstĂśrte EisenhĂźtte Gedern wurde 1585 neu errichtet.
Gedern gehĂśrt zu den Gebieten, in denen das Solmser Landrecht von 1571 gewohnheitsrechtlich, aber nur teilweise rezipiert, wurde. Das galt insbesondere fĂźr die Bereiche Vormundschaftsrecht, Erbleihe und eheliches GĂźterrecht. Im Ăbrigen galt das Gemeine Recht.cite-ref-5[5] Erst das BĂźrgerliche Gesetzbuch, das einheitlich im ganzen Deutschen Reich galt, setzte zum 1. Januar 1900 das alte Partikularrecht auĂer Kraft.
1635 erreichte die zweite Pestwelle die Stadt. 1638 wurde die Grafschaft Stolberg geteilt, Gedern wurde Sitz der älteren Linie. Nach Ende des DreiĂigjährigen Krieges waren Stadt und umliegende DĂśrfer fast vollständig entvĂślkert.
Zwischen 1675 und 1710 baute Graf Ludwig Christian das Schloss Gedern zu seiner Residenz aus. 1678 wurde ein Galgen, 1679 die Brauerei errichtet, 1710 das Rentamt fertiggestellt. Die jetzige barocke Turmhaube, die einen gotischen Spitzturm ersetzte, erhielt die Gederner Kirche im Jahre 1738.
1742 wurde Graf Friedrich Karl von Kaiser Karl VII. gegen Zahlung einer beträchtlichen Geldsumme in den Fßrstenstand erhoben.
Beginn der Neuzeit
Nach dem Aussterben der Linie Stolberg-Gedern im Jahre 1804 fiel Gedern an die Hauptlinie der Grafen zu Stolberg-Wernigerode, die bereits 1806 Gedern durch die Rheinbundakte an das GroĂherzogtum Hessen abtreten mussten.
Das Gederner Kirchenschiff wurde 1884 zur Basilika umgebaut.
1888 wurde die Oberwaldbahn (Eisenbahnlinie StockheimâGedern) fertiggestellt.
1905 wurden die ersten Wasserleitungen in Gedern verbaut, hierbei wurden auf der heutigen Frankfurter- und LauterbacherstraĂe Mauerreste entdeckt, die auf Stadttore schlieĂen lassen, jedoch keine groĂen. Die steilste in Deutschland zulässige Bahntrasse wurde 1906 erĂśffnet. Sie umfasste die Strecke von Gedern nach Ober-Seemen (Stand 1995). Heute verläuft hier der Vulkanradweg. 1907 wurde das Fransecky-Denkmal enthĂźllt, es musste in den 1960ern dem Neubau der Volksbank und des Parkdecks weichen. 1925 wurde Gedern in den Bund oberhessischer Städte aufgenommen. 1926 zählte Gedern zum Kreis BĂźdingen. Ebenfalls 1926 erhielt Gedern sein Stadtwappen. 1929 wurde das Bezirkskrankenhaus erbaut und in Betrieb genommen.
Zeit des Nationalsozialismus und Gedenken
Bereits wenige Wochen nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten kam es in Gedern zu gewalttätigen antisemitischen Ausschreitungen, die von der Ăśrtlichen SA initiiert wurden. Bereits am Abend des 13. März 1933 traf sich eine Menschenmenge auf dem Schlossberg und zog danach vom nĂśrdlichen Ende Gederns Richtung Stadtkern. Von dort lief die Menge Ăźber die MĂźhlstraĂe und die Untergasse weiter. Auf ihrem Weg wurden wenigstens zwĂślf jĂźdische Familien heimgesucht und auf offener StraĂe sowie nach gewaltsamem Eindringen in deren Wohngebäude teils schwer misshandelt. Dabei kamen KnĂźppel und Motorradketten zum Einsatz. Die Schreie der Misshandelten waren weithin zu hĂśren, wie in einem Gerichtsprotokoll vom Landgericht GieĂen aus dem Jahre 1949 festgehalten wurde.
Am Abend des 26. September 1933 fand eine zweite Terroraktion gegen jßdische Einwohner aus Gedern statt. Wenigstens vier jßdische Männer wurden gewaltsam zu Reinigungsarbeiten herangezogen. Sie mussten unter Zwang Wahlparolen der Eisernen Front entfernen und wurden dabei von AngehÜrigen der SA beaufsichtigt und auf ihrem Weg zu den Wahlplakaten misshandelt. Dies fand unter Beifall von etwa 100 bis 200 ortsansässigen Zuschauern statt.
Im Jahre 1933 lebten noch 118 jßdische Personen in Gedern, aber bereits 1937 waren alle zuvor in Gedern ansässigen Juden aufgrund der Repressalien geflohen. Die Existenzgrundlage war der jßdischen Gemeinde durch Boykott der Geschäfte entzogen worden. Viele versuchten die Flucht in die Anonymität nach Frankfurt am Main, einige wanderten direkt ins Ausland aus.cite-ref-6[6]cite-ref-7[7]cite-ref-8[8]
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Ürtliche Synagoge in ein Wirtshaus umgewandelt. Durch den Umbau des Hauses deutet heute nichts mehr auf die ehemalige Nutzung hin. Im Jahr 2010 wurde vor dem Gebäude eine Gedenktafel errichtet, auf der 35 Namen von Familien genannt sind, die zwischen 1933 und 1937 Gedern verlassen mussten.cite-ref-9[9] Der neue und der alte Judenfriedhof von Gedern wurden nach dem Zweiten Weltkrieg in einen wßrdigen Zustand versetzt und werden seitdem fortlaufend von der Kommune gepflegt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg
Ab 1950 profilierte sich Gedern nach und nach als Familienferienort. Später erfolgte der Ausbau zum Luftkurort.
1952 erwarb die Katholische Kirche ein GrundstĂźck, um ihr Gotteshaus zu errichten, Weihnachten 1954 wurde dort der erste Gottesdienst abgehalten.
1969 verschwisterte sich die Stadt Wenings, seit 1971 ein Teil von Gedern, mit der franzĂśsischen Stadt Nucourt.cite-ref-10[10]
Hessische Gebietsreform
Die Stadt Gedern in ihren heutigen Grenzen entstand im Jahre 1972 durch die Gebietsreform in Hessen. Zugleich wurde die Stadt zum 1. August 1972 Teil des neu gebildeten Wetteraukreises.
Eingemeindungen
Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurden auf freiwilliger Basis eingegliedert: Am 1. Dezember 1970 die bis dahin selbständige Gemeinde Ober-Seemen;cite-ref-11[11] am 1. Juli 1971 kam Steinberg hinzu;cite-ref-12[12] Burkhards, KaulstoĂ, Mittel-Seemen, Nieder-Seemen, Sichenhausen und die Stadt Wenings folgten am 31. Dezember 1971.cite-ref-dez71-13-0[13]cite-ref-gemeindeverzeichnis1970bis1982-14-0[14] FĂźr alle nach Gedern eingegliederten ehemaligen Gemeinden sowie fĂźr die Kernstadt wurde je ein Ortsbezirk gebildet.cite-ref-hs-15-0[15]
Ausgliederungen
UrsprĂźnglich war man davon ausgegangen, dass neben der Stadt Schotten auch Gedern in den neuen Vogelsbergkreis wechseln wĂźrde, doch Gedern entschied sich fĂźr den Wetteraukreis. So wurden die ehemaligen Vogelsberggemeinden Burkhards, KaulstoĂ und Sichenhausen am 1. August 1972 an die Nachbarstadt Schotten abgetreten.
Aufgrund der ehemaligen ZugehĂśrigkeit zu Gedern haben die DĂśrfer Burkhards, KaulstoĂ und Sichenhausen heute noch die gleiche Vorwahl wie die Stadt Gedern, des Weiteren gehen die SchĂźler nach Gedern zur Schule.cite-ref-gemeindeverzeichnis1970bis1982-14-1[14]
Antisemitismus in Gedern
1987 bis 1989 kam Gedern bundesweit in die Schlagzeilen, als der jĂźdische Arzt Dan Kiesel in Gedern antisemitischen Anfeindungen ausgesetzt war und daraufhin die Stadt verlieĂ. Die Zeit, die taz, das ZDF und andere berichteten.cite-ref-16[16] Kiesel sah sich Telefonterror, Sachbeschädigung und Brandstiftung ausgesetzt.cite-ref-17[17]cite-ref-18[18] Einige Gederner BĂźrger wehrten sich gegen die âPressehetze gegen Gedernâ, was sogar im hessischen Landtag debattiert wurde; auĂer reiĂerischen Reportagen gebe es keinerlei Beweise fĂźr Verfolgungen und Attentatsversuche gegen Dan Kiesel.cite-ref-19[19] Die Landesärztekammer Hessen sprach unverzĂźglich Erklärungen gegen die Hetze gegen Dan Kiesel aus.cite-ref-20[20]
Verwaltungsgeschichte im Ăberblick
⢠ab 1601: Heiliges RÜmisches Reich, Grafschaft Stolberg-Wernigerode, Amt Gedern
⢠ab 1677: Heiliges RÜmisches Reich, Grafschaft Stolberg-Gedern, Amt Gedern
⢠ab 1806: GroĂherzogtum Hessen (Souveränitätslande),cite-ref-25[Anm. 2]. FĂźrstentum Oberhessen, Amt Gedern (zur Standesherrschaft Stolberg gehĂśrig)
⢠ab 1815: GroĂherzogtum Hessen (Souveränitätslande), Provinz Oberhessen, Amt Gederncite-ref-nlvk-26-0[24] (zur Standesherrschaft Stolberg gehĂśrig)
⢠ab 1821: GroĂherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Landratsbezirk Niddacite-ref-sth-oberhessen-27-0[25]cite-ref-28[Anm. 3]
⢠ab 1832: GroĂherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Nidda
⢠ab 1848: GroĂherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Nidda
⢠ab 1852: GroĂherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Nidda
⢠ab 1867: Norddeutscher Bund, GroĂherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Nidda
⢠ab 1871: Deutsches Reich, GroĂherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Nidda
⢠ab 1874: Deutsches Reich, GroĂherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Schotten
⢠ab 1918: Deutsches Reich, Volksstaat Hessen, Provinz Oberhessen, Landkreis Schotten
⢠ab 1938: Deutsches Reich, Volksstaat Hessen, Landkreis Bßdingencite-ref-rb1937-29-0[26]cite-ref-30[Anm. 4]
⢠ab 1945: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, GroĂ-Hessen,cite-ref-31[Anm. 5] Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis BĂźdingen
⢠ab 1946: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Bßdingen
⢠ab 1949: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Bßdingen
⢠ab 1972: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Wetteraukreis
BevĂślkerung
Einwohnerstruktur 2011
Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag, dem 9. Mai 2011, in Gedern 7594 Einwohner. Darunter waren 400 (5,3 %) Ausländer, von denen 135 aus dem EU-Ausland, 198 aus anderen europäischen Ländern und 67 aus anderen Staaten kamen.cite-ref-z2011a-32-0[27] (Bis zum Jahr 2020 erhĂśhte sich die Ausländerquote auf 9,0 %.cite-ref-hstat-33-0[28]) Nach dem Lebensalter waren 1348 Einwohner unter 18 Jahren, 3061 zwischen 18 und 49, 1630 zwischen 50 und 64 und 1559 Einwohner waren älter.cite-ref-z2011a5-34-0[29] Die Einwohner lebten in 2967 Haushalten. Davon waren 734 Singlehaushalte, 848 Paare ohne Kinder und 1071 Paare mit Kindern, sowie 260 Alleinerziehende und 54 Wohngemeinschaften.cite-ref-z2011f-35-0[30] In 615 Haushalten lebten ausschlieĂlich Senioren und in 1912 Haushaltungen lebten keine Senioren.cite-ref-z2011sen-36-0[31]
Einwohnerentwicklung
Historische ReligionszugehĂśrigkeit
Politik
Stadtverordnetenversammlung
Die Kommunalwahl am 14. März 2021 lieferte folgendes Ergebnis,cite-ref-39[34] in Vergleich gesetzt zu frßheren Kommunalwahlen:cite-ref-40[35]cite-ref-41[36]cite-ref-42[37]
| | Parteien und Wählergemeinschaften | Parteien und Wählergemeinschaften | 2021 | 2021 | 2016 | 2016 | 2011 | 2011 | 2006 | 2006 | 2001 | 2001 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| | Parteien und Wählergemeinschaften | Parteien und Wählergemeinschaften | % | Sitze | % | Sitze | % | Sitze | % | Sitze | % | Sitze |
| | FWG | Freie Wählergemeinschaft Gedern | 43,5 | 13 | 32,5 | 9 | 27,8 | 9 | 25,7 | 8 | 20,9 | 7 |
| | CDU | Christlich Demokratische Union Deutschlands | 28,6 | 8 | 36,2 | 11 | 33,5 | 10 | 35,9 | 11 | 35,6 | 11 |
| | SPD | Sozialdemokratische Partei Deutschlands | 16,1 | 5 | 20,0 | 6 | 25,8 | 8 | 24,0 | 7 | 30,1 | 9 |
| | UBG | Unabhängige Bßrger Gedern | 11,8 | 3 | 11,3 | 3 | 8,4 | 3 | 6,2 | 2 | 7,3 | 2 |
| | BLG | BĂźrgerliste Gedern | â | â | â | â | 4,6 | 1 | 6,8 | 2 | â | â |
| | NPD | Nationaldemokratische Partei Deutschlands | â | â | â | â | â | â | 1,5 | 1 | â | â |
| | GrĂźne | BĂźndnis 90/Die GrĂźnen | â | â | â | â | â | â | â | â | 6,1 | 2 |
| | Gesamt | Gesamt | 100,0 | 29 | 100,0 | 29 | 100,0 | 31 | 100,0 | 31 | 100,0 | 31 |
| | Wahlbeteiligung in % | Wahlbeteiligung in % | 50,6 | 50,6 | 45,7 | 45,7 | 43,0 | 43,0 | 45,0 | 45,0 | 50,1 | 50,1 |
BĂźrgermeister
Nach der hessischen Kommunalverfassung wird der Bßrgermeister fßr eine sechsjährige Amtszeit gewählt, seit dem Jahr 1993 in einer Direktwahl, und ist Vorsitzender des Magistrats, dem in der Stadt Grßnberg neben dem Bßrgermeister ehrenamtlich ein Erster Stadtrat und acht weitere Stadträte angehÜren.cite-ref-43[38] Bßrgermeister ist seit August/September 2015 der parteiunabhängige Guido Kempel, der bis dahin Hauptamtsleiter der Stadtverwaltung war.cite-ref-gk-44-0[39] Sein Amtsvorgänger Klaus Bechtold (SPD) trat während seiner ersten Amtszeit Ende März 2015 aus gesundheitlichen Grßnden in den Ruhestand. Der Erste Stadtrat Herbert Weber (FWG) leitete die Stadtverwaltung kommissarisch und die Wahl eines neuen Bßrgermeisters musste vorgezogen werden.cite-ref-kb-45-0[40] Guido Kempel erhielt am 5. Juli 2015 im ersten Wahlgang bei 49,1 Prozent Wahlbeteiligung 51,7 Prozent der Stimmen. Es folgte eine Wiederwahl ohne Gegenkandidaten im März 2021.cite-ref-46[41]
Amtszeiten der BĂźrgermeistercite-ref-dw-47-0[42]
⢠2015â2027 Guido Kempelcite-ref-gk-44-1[39]
⢠2012â2015 Klaus Bechtold (SPD)cite-ref-kb-45-1[40]
⢠2006â2011 Stefan Betz
⢠1994â2005 Wolfgang Zenkert (CDU)
⢠1982â1993 Rainer Schwarz (CDU)
⢠1958â1981 Walter Merle (SPD)
⢠1946â1957 Phillip Merkel
⢠1945â1946 Ernst Wilhelm Oberheim
⢠03/1945â05/1945 Heinrich Beyer (NSDAP)
⢠1943â03/1945 Hermann StĂśhr (NSDAP)?
⢠1933â1943 Heinrich Beyer (NSDAP)
⢠1919â1933 Otto MĂźller
⢠1890â1919 Nispel
⢠1876â1889 Oberheim
⢠1850â1861 Oberheim
⢠1837â1845 Carl
⢠1787 Johann Mßller
⢠1837 Lauter
⢠1826 Carl
⢠1825 Landmann
⢠1786 Johann Mßller
⢠1785 Christian Oberheim
⢠1784 Christoph Meinhard
⢠1783 Christian Stiebeling
⢠1782 Joh. Peter Dondorf
Ortsbeiräte
FĂźr alle Stadtteile und die Kernstadt besteht je ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach MaĂgabe der §§ 81 und 82 HGO und des Kommunalwahlgesetzes in der jeweils gĂźltigen Fassung.cite-ref-hs-15-1[15] Die Ortsbezirke sind durch die Gebiete der Stadtteile abgegrenzt und bestehen aus sieben bzw. fĂźr den Stadtteil Gedern aus neun Mitgliedern. Deren Wahl erfolgt im Rahmen der Kommunalwahlen. Der Ortsbeirat wählt eines seiner Mitglieder zum Ortsvorsteher bzw. zur Ortsvorsteherin. Zur Zusammensetzung siehe die jeweiligen Stadtteile.
Ortsbeirat Kernstadt Gedern
Bei den Kommunalwahlen in Hessen 2021 gehĂśrten alle Kandidaten der âBĂźrgerliste Kernstadt Gedernâ an.cite-ref-48[43] Der Ortsbeirat wählte Ines Zajonc-Kaehler zur Ortsvorsteherin.cite-ref-49[44]
Wappen
Das Wappen wurde am 23. August 1926 vom Ministerium des Inneren genehmigt.
Blasonierung: âAuf rotem Feld mit zwei silbernen Pfählen zwei einander zugekehrte, pfahlweise gestellte Forellen in verwechselten Farben.â
1925/26 forschte man in Gedern nach einem alten Wappen der Stadt, jedoch ohne Erfolg. Im 1885 erschienenen Wappenbuch von Johann Siebmacher wurden ebenfalls keine Hinweise auf die Existenz eines alten Stadtwappens gefunden; im Gegenteil wurde dort behauptet, dass Gedern gar kein Wappen habe. Aufgrund dessen wurde ein Antrag auf Erteilung eines Wappens gestellt. Am 21. August 1926 unterbreitete das Ministerium des Inneren einen Vorschlag, der das Wappen so darstellt, wie es noch heute zu sehen ist. Die BegrĂźndung des Ministers lautete wie folgt: Das Haus Trimberg, mit dem Gederns Vergangenheit sehr verbunden ist, habe die Farben rot-weiĂ gehabt, ebenso wie das Land Hessen. Deshalb solle das Stadtwappen aus einem rot-weiĂ oder rot-silber gestreiften Schild bestehen. Des Weiteren sollten zwei nach auĂen gekrĂźmmte Forellen das Wappen zieren. Als im Jahre 1417 in Wernigerode die ErbverbrĂźderung zwischen dem letzten Wernigeroder Grafen und Graf Botho zu Stolberg stattfand, wehte vom Turm des Wernigeroder Schlosses das Banner mit zwei roten Forellen auf weiĂem Feld. 1429 starb Graf Heinrich von Wernigerode und sein Wappen wurde zerbrochen. Die roten Forellen des zerbrochenen Wappens wurden vom Minister daher ebenfalls fĂźr das Stadtwappen vorgeschlagen. Am 31. August 1926 wurde dieser Vorschlag vom Gemeinderat Gederns genehmigt. Die Forellen passen symbolisch auch gut zum Wasser- und Fischreichtum der Stadt.
Städtepartnerschaften
Seit 1992 (bezogen auf die Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrags) ist Gedern mit der amerikanischen Stadt Columbia in Illinois verschwistert. Die Städtepartnerschaft hat ihren Ursprung in der Initiative von einigen Einwohnern Columbias, die nach ihren Ahnen forschten. Erst rund 150 Jahre nachdem 156 Leute aus Wenings und Umgebung in die USA (hauptsächlich Columbia und Waterloo) ausgewandert waren, wurden Verbindungen in die alte Heimat festgestellt. Dies geschah im Jahr 1990. Bereits ein Jahr später besuchte eine Delegation aus Gedern die Auswanderer in Columbia. Im April 1992 wurde während des Besuchs der Leute aus Columbia ein Freundschaftsvertrag unterzeichnet. Die offizielle Verschwisterungsfeier fand im Mai 1993 in Columbia, Illinois statt.
Ăffentliche Einrichtungen
Bildungseinrichtungen
Gedern besitzt seit 1972 eine Gesamtschule mit einem Hauptschul-, Realschul- und Gymnasialzweig bis zur 10. Klasse.
Freizeit- und Sportanlagen
Der Gederner See zieht im Sommer viele Camper und Badegäste an.cite-ref-50[45] Gedern verfĂźgt weiter Ăźber ein beheiztes Hallenbad im Sportzentrum am Schmitterberg. Oberhalb des Gederner Sees liegt das Segelfluggelände Gedern. Der so genannte Vulkanradweg verläuft auf der ehemaligen Bahnstrecke StockheimâLauterbach (Hess).cite-ref-51[46] Der Vulkanradweg ist Teil des Bahnradweg Hessen, der auf ehemaligen Bahntrassen ca. 250 km durch den Vogelsberg und die RhĂśn fĂźhrt. Der ehemalige Bahnhof wird heute als Gaststätte genutzt.cite-ref-52[47] Im Ortsteil Ober-Seemen befindet sich das Kinder- und Jugendferiendorf des Landkreises GroĂ-Gerau.cite-ref-53[48]
Wirtschaft
War Gedern in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eher landwirtschaftlich geprägt, profitiert es heute von einer Vielzahl an Geschäften und Supermärkten, sowie dem Naherholungsgebiet Gederner See und dem touristisch erschlossenen Vogelsberg.
Verkehr
StraĂenverkehr
Gedern wird von der BundesstraĂe 275 durchzogen, die von Lauterbach nach Bad Schwalbach im Taunus fĂźhrt. Am nĂśrdlichen Ortsrand von Gedern zweigt die BundesstraĂe 275 in die BundesstraĂe 276 ab, die von dort nach Schotten fĂźhrt. Diese StraĂenanbindungen fĂźhren zu einem hohen Verkehrsaufkommen wegen des Pendlerverkehrs ins Rhein-Main-Gebiet.
Ăffentlicher Personennahverkehr
Bis 1975 war Gedern mit dem Zug auf der Vogelsbergbahn zwischen Glauburg-Stockheim und Lauterbach Nord erreichbar. Das Ăśrtliche Schienennetz wurde in den 1970er bis 1980er Jahren zurĂźckgebaut. Heute befindet sich auf der alten Bahntrasse der Vulkanradweg. Im ĂPNV wird die Stadt nunmehr auf verschiedenen Buslinien angefahren.
Luftverkehr
Gedern verfßgt ßber ein Segelfluggelände, das von Segelflugzeugen, selbststartenden Motorseglern und Luftfahrzeugen, soweit diese bestimmungsgemäà zum Schleppen von Segelflugzeugen oder Motorseglern zugelassen sind, angeflogen werden darf. Zudem besteht eine Sonderlandegenehmigung fßr eine historische Messerschmitt Bf 108 (D-EBFW).
Des Weiteren befindet sich auf einem HĂźgel zwischen dem Ortsteil Ober-Seemen und Kirchbracht ein Drehfunkfeuer, das fĂźr den internationalen Luftverkehr von Bedeutung ist. Das Funkfeuer wird unter anderem fĂźr An- und AbflĂźge auf dem Flughafen Frankfurt Main genutzt. Das Funkfeuer sendet, neben den Richtungsradialen, auf der Frequenz 110,80 MHz den Erkennungscode GED fĂźr Gedern als Morsezeichen ( â â ¡ ¡ â ¡ ¡ ).
Kultur und SehenswĂźrdigkeiten
â
Hauptartikel
:
Liste der Kulturdenkmäler in Gedern
â
Hauptartikel
:
Liste der Naturdenkmäler in Gedern
Gederner Schloss
Das Gederner Schloss entstand aus einer Befestigungsanlage des 14. Jahrhunderts.cite-ref-54[49] Auf einigen Gebäuden, die sich auf dem Schlossberg befinden, sind die Jahreszahlen der Errichtung eingemeiĂelt; zumeist sind diese am obersten Stein eines (Tor-)Bogens zu sehen. Anhand dieser Zahlen lässt sich gut erkennen, dass der Ausbau des Schlossareals in mehreren Etappen geschehen sein muss. Aber gerade durch die Jahreszahlen an den Gebäuden kommen einige geschichtlich interessante Fragen auf. So wurde die Torhalle mit der BrĂźcke auf das Jahr 1605 datiert, allerdings wurde die Schlossmauer zum Teil bereits im Mittelalter errichtet. Der Mittelbau des Schlosses stammt aus dem Jahre 1706, fast 100 Jahre nach Errichtung des Torbogens. 1225 wird ein Zeuge Wolfram aus Gedern genannt, deshalb hat sich in Gedern auch der Name Wolframsburg erhalten.
Zu den ältesten Bauten der Schlossanlage zählt die Torhalle mit BrĂźcke, Marstall und das Schilderhaus (1605), der Bau der alten Brauerei gegenĂźber der Torhalle stammt von 1679. Das Hauptgebäude entstand in verschiedenen Bauabschnitten, die auf die Jahre 1670â1710 datiert sind. Erhalten sind ebenfalls Schmiede und die Remise. Das Schlossanlage liegt in einem englischen Park.
Die Gebäude wurden bis 1927 von der Linie Stolberg bewohnt und dienten bis 1945 dem Arbeitsdienst als Unterkunft. Nach Kriegsende wurden in den Gebäuden Heimatlose und Flßchtlinge untergebracht. Am 1. August 1987 kaufte die Stadt Gedern das Schloss mit Nebengebäuden.
Nach umfangreicher Sanierung zog hier 1997 die Stadtverwaltung ein. Im ehemaligen Marstall sind eine Seifensiederei und das Stadtarchiv untergebracht. Im Torbogenhaus befindet sich ein kulturhistorisches Museum. Des Weiteren befindet sich im WestflĂźgel des Schlosses seit 2007 ein 4-Sterne-Hotel.
Weidenkirche
Die Weidenkirche im Stadtteil Steinberg wurde von den BĂźrgern errichtet, um den Gottesdienst auch in der freien Natur feiern zu kĂśnnen.
RegelmäĂige Veranstaltungen
⢠MSC-Gedern 74 e. V. Kartrennen âGroĂer Preis von Gedernâ
⢠Internationales Teleskoptreffen Vogelsberg (ITV)
⢠Open-Air-Konzert im Schlosspark
⢠Seefest am Gederner See
⢠Gederner Stadtlauf
⢠Gassemäärt
⢠Elvis-Festival am Gederner See
⢠Nickelches-Määrt
⢠Ober-Seemer Markt
Regionale Spezialitäten
In der Region rund um den Vogelsberg werden vereinzelt als lokale Spezialität die sogenannten Beulches und Spitzbube in Gaststätten mit traditioneller deutscher KĂźche angeboten. Beulches sind wurstfĂśrmige Kartoffelrollen, die aus einem Teig aus rohen geriebenen Kartoffeln, Lauch, Zwiebeln und GewĂźrzen bestehen. Meistens wird DĂśrrfleisch in diese Kartoffelmasse gegeben, als Variationen sind Kasseler, Blutwurst oder Speck mĂśglich. Man serviert die Beulches, nachdem man sie in den namensgebenden kleinen Leinensäcken (Beulche ugs. Oberhessisch fĂźr kleiner Beutel) gekocht hat, zusammen mit ZwiebelsoĂe.
Spitzbuben werden ähnlich hergestellt, allerdings wird die Teigmasse nicht in Leinenbeuteln, sondern nach Formung in der Hand zu länglichen KlĂśĂen wie z. B. Schupfnudeln in siedendem Wasser gekocht. Die Bezeichnung bezieht sich auf die Form des entstandenen KloĂes mit spitzen Enden.
Bedingt durch die aufwändige und zeitintensive Herstellung werden Beulches oft nur fĂźr besondere Anlässe wie z. B. in Gedern fĂźr den Gassemäärt oder in der Gastronomie auf besondere Bestellung zubereitet. In frĂźheren Zeiten bis nach dem Zweiten Weltkrieg waren sowohl Spitzbube als auch Beulches ein âArme-Leute-Essenâ, da hierfĂźr verwertbare Fleisch- und Wurstreste mit in jeder Region angebauten Kartoffeln, Lauch und Zwiebeln vermengt wurden und so eine kostengĂźnstige und nahrhafte Mahlzeit hergestellt werden konnte.
SĂśhne und TĂśchter der Stadt
⢠Graf Christian Ernst zu Stolberg-Wernigerode (1691â1771), regierender Graf der Grafschaft Wernigerode
⢠FĂźrst Friedrich Carl zu Stolberg-Gedern (1693â1767), Besitzer der stolbergischen Herrschaft Gedern
⢠Gustav Adolf zu Stolberg-Gedern (1722â1757), kĂśniglicher Generalfeldwachtmeister
⢠Graf Christian zu Erbach-SchĂśnberg (1728â1799), Statthalter des Deutschen Ordens
⢠Prinzessin Luise Maximiliana zu Stolberg-Gedern (1752â1824), Gräfin von Albany
⢠Eduard von Fransecky (1807â1890), preuĂischer General der Infanterie
⢠Karl Dornseiff (1812â1886), Rechtsanwalt und Abgeordneter
⢠Georg Christian Stiebeling (1830â1895), deutsch-amerikanischer Arzt und Sozialist
⢠Karl KĂśhler (1832â1895), evangelischer Theologe
⢠Gräfin Eleonore zu Stolberg-Wernigerode (1835â1903), Lieddichterin
⢠FĂźrst Otto zu Stolberg-Wernigerode (1837â1896), Politiker und Vizekanzler unter Otto von Bismarck
⢠Ludwig Klipstein (1864â1954), Sanitätsoffizier und Kreisarzt
⢠Edgar Itt (* 1967), Leichtathlet
⢠Sandra Minnert (* 1973), FuĂballspielerin
Literatur
⢠Heinrich Thomee: Geriwarda â Ein Heimatbuch der Stadt Gedern. 1956.
⢠Hans-Velten Heuson: Zur Stadtgeschichte von Gedern. in: BĂźdinger Geschichtsblätter IX/X, 1980â81, S. 149â156
⢠Rolf Knierriem: Gedern â Bilder aus vergangenen Tagen. 1985, ISBN 3-924932-36-0.
⢠Rolf Knierriem: Gedern ist schÜn. Geiger-Verlag, 1986, ISBN 3-89264-045-9.
⢠Erwin Diel, Hans-Dietrich Moritz: Damals bei uns dehaam â Gedern/Hirzenhain. Sparkasse Wetterau. AS-Druck und Verlag, 1990.
⢠Thomas W. Lummitsch, Magistrat der Stadt Gedern: Jßdisches Leben in Gedern. AS-Druck und Verlag, 1991.
⢠Rolf Knierriem: Unser Gedern. Siebenstern, 1995, ISBN 3-931769-00-3.
⢠Rolf Knierriem: Gedern im Jahreslauf. Siebenstern, 1998, ISBN 3-931769-01-1.
⢠Hans-Joachim Flach, Axel Listing (Hrsg.): Festbuch 2006. 2006.
⢠Literatur ßber Gedern nach Register nach GND In: Hessische Bibliographie
⢠Literatur zu Gedern im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Weblinks
Commons
: Gedern
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Gedern
â ReisefĂźhrer
⢠Gedern, Wetteraukreis. Historisches Ortslexikon fßr Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
⢠Gedern, Stadtgemeinde, Wetteraukreis. Historisches Ortslexikon fßr Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
⢠Linkkatalog zum Thema Gedern bei curlie.org (ehemals DMOZ)
Anmerkungen und Einzelnachweise
Anmerkungen
cite-note-21Anm. 1. â Bis zur Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung waren die Ămter und frĂźhen Gerichte sowohl Gericht als auch Verwaltungsorgan.
cite-note-28Anm. 3. â Trennung zwischen Justiz (Landgericht Ortenberg) und Verwaltung.
cite-note-30Anm. 4. â Im Zuge der Gebietsreform 1938 wurde die Provinz Oberhessen aufgelĂśst.
cite-note-31Anm. 5. â Infolge des Zweiten Weltkriegs.
Einzelnachweise
cite-note-metadaten-einwohnerzahl-de-he-11. Hessisches Statistisches Landesamt: BevĂślkerung in Hessen am 31.12.2024 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2022) (Hilfe dazu).
cite-note-22. â https://wirtschaft.hessen.de/presse/gedern-erhaelt-titel-tourismusort
cite-note-44. â GlĂśckner, Cod. Lauresh. 3, S. 235 Nr. 3631 = 3751b.
cite-note-55. â Arthur Benno Schmidt: Die geschichtlichen Grundlagen des bĂźrgerlichen Rechts im GroĂherzogtum Hessen. Curt von MĂźnchow, Giessen 1893, S. 108, Anm. 36 und S. 25, Anm. 81, sowie beiliegende Karte.
cite-note-66. â Gedern (Wetteraukreis) JĂźdische Geschichte / Synagoge. Abgerufen am 9. Oktober 2017.
cite-note-77. â Aus der Geschichte der jĂźdischen Gemeinden im deutschen Sprachraum. Abgerufen am 9. Oktober 2017.
cite-note-88. â Saul Friedländer, C.H. Beck-Verlag, MĂźnchen 1998, 3. Auflage 2007, S. 30
cite-note-99. â Gedenktafel gibt stummes Zeugnis von ihrer Existenz. (PDF) Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂźgbar) am 10. November 2017; abgerufen am 9. Oktober 2017. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂźft. Bitte prĂźfe Original- und Archivlink gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.evkirchegedern.de
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cite-note-gk-4439. â Der genaue Datum fĂźr den Beginn der Amtszeit von Guido Kempel nach EinfĂźhrung, Verpflichtung, Ernennung und Vereidigung hat sich der online-Recherche bislang nicht erschlossen â FNP, 10. August 2023: 80 Jahre fĂźr Gedern: âKempel berichtete, dass er als Hauptamtsleiter unter BĂźrgermeister Stefan Betz schon mit vielen Vorgängen befasst gewesen sei, die auch heute zu seinen Aufgaben zählen. ⌠Trotzdem habe er zunächst nicht an eine Kandidatur gedacht, als sein Vorgänger Klaus Bechtold (SPD) seinen RĂźcktritt aus gesundheitlichen GrĂźnden angekĂźndigt habe.â â Stadtverordnetenversammlung: 1. Sitzung, konstituierende Sitzung, Do, 22.04.2021 19:00 Uhr: â15. EinfĂźhrung, Verpflichtung, Ernennung und Vereidigung des BĂźrgermeistersâ
cite-note-kb-4540. â FR, 12. September 2011: Klarer Sieg fĂźr Bechtold (SPD): âBechtold ist Nachfolger des parteilosen BĂźrgermeisters Stefan Betz, der nach einer Amtszeit nicht mehr angetreten war. ⌠Klaus Bechtold ist 63 Jahre alt und Gederner Urgestein. ⌠Bis März war er fĂźnfeinhalb Jahre lang ehrenamtlicher Erster Beigeordneter.â â Stadt Gedern, 2011: BĂźrgermeisterwahl Gedern 2011: âNeuer BĂźrgermeister von Gedern ist ab 01.01.2012 Herr Klaus Bechtold.â
cite-note-4641. â hessenschau: BĂźrgermeisterwahl am 14. März 2021 in Gedern
cite-note-dw-4742. â Hessisches Statistisches Landesamt: Direktwahlen in Gedern (Memento vom 27. Januar 2021 im Internet Archive); Hinweis: fĂźr die Ansicht der archivierten Einzelergebnisse ggf. die Endung index.html aus der Webadresse lĂśschen und diese dann neu laden
cite-note-4843. â Ortsbeiratswahl Kernstadt Gedern. In: Votemanager. Stadt Schotten, abgerufen im Mai 2024.
cite-note-4944. â Ortsbeirat Gedern. In: Webauftritt. Stadt Gedern, abgerufen im Mai 2024.
cite-note-5045. â Campingpark am Gederner See. Abgerufen im April 2022.
cite-note-5146. â Vulkanradweg Hrsg.: Vulkanregion Vogelsberg Tourismus GmbH. Abgerufen im April 2022.
cite-note-5247. â Wir machen einen Streifzug durch die Geschichte der Vogelsbergbahn (Memento vom 7. Juli 2006 im Internet Archive)
cite-note-5348. â Kinder- und Jugendferiendorf Ober-Seemen In: Webauftritt des Landkreises GroĂ-Gerau. Abgerufen im April 2022.
cite-note-5449. â Zum Schloss siehe Rolf MĂźller (Hrsg.): SchlĂśsser, Burgen, alte Mauern. Herausgegeben vom Hessendienst der Staatskanzlei, Wiesbaden 1990, ISBN 3-89214-017-0, S. 132â134.